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Projekt Kenia

Hilfe für die Betroffenen der Hungerkatastrophe

Hilfsgüterverteilung

Zeitraum

Jul. 2011 - Feb. 2014

Aktivitäten
  • Verteilung von Lebensmitteln
Partner

Sternstunden e.V., BILD hilft e.V. – Ein Herz für Kinder, action medeor, World Concern, Amref Flying Doctors, International Aid Services, Heli Aviation, Diguna e.V., Kenya Evangelical Lutheran Church, New Life Home Trust

Ausgelöst durch die schlimmste Dürrekatastrophe in der Geschichte der Regionen am Horn von Afrika, leiden bis zu zehn Millionen Menschen in Äthiopien und den Nachbarländern Somalia, Kenia und Dschibuti unter einer unfassbaren Hungersnot.

In scheinbar endlosen Flüchtlingsströmen sind Hunderttausende bereits aus den Katastrophengebieten in Somalia in riesige Flüchtlingslager nach Kenia und Äthiopien geflohen. Dort hoffen sie, Dürre, Hunger und Gewalt im eigenen Land entkommen zu können.

In Kenia leben hunderttausende Flüchtlinge, aber auch einheimische Betroffene der Hungersnot, zumeist Frauen und Kinder, unter widrigsten Bedingungen in Camps verschiedener Regionen.

Mit dem ersten Hilfsflug für Ostafrika aus Deutschland starteten wir daher unser Hilfsprojekt für die Betroffenen der Hungersnot in Kenia. Mithilfe der Unterstützung mehrerer deutscher Firmen konnten wir 30 Tonnen Hilfsgüter, wie Baby- und Sondennahrung, Milchpulver, Ernährungssonden und Infusionslösungen in die Hauptstadt Nairobi fliegen.

Auf dem Luftweg und über Land erreichten die Hilfsgüter von humedica anschließend zahlreiche unterernährte Menschen, insbesondere kleine Kinder in Flüchtlingslagern in der Region Wajir und Dadaab.

Weitere Lieferungen und Verteilungen waren bestimmt für die Bewohner der Turkana-Region im Nordwesten Kenias. Die Menschen dort mussten aufgrund der Dürre ihre Dörfer verlassen, um in Camps für Inlandsflüchtlinge unterzukommen.

humedica versorgt in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen viele dieser Menschen - Kinder, Jugendliche und Erwachsene - mit speziellen Lebensmitteln, um sie nach dem lang anhaltenden Hunger schrittweise wieder an feste Nahrung zu gewöhnen.

Die Klinik Tei Wa Yesu Health and Family Care Center in Gai im Osten Kenias erhielt ebenfalls Lebensmittel zur Versorgung ihrer Patienten. Das Krankenhaus verfügt über ein Programm zur Therapie von HIV-Infizierten.

Quelle: https://humedica.togis.com/projekte/kenia/hilfe-fuer-die-betroffenen-der-hungerkatastrophe/index_ger.html

Berichte zu diesem Projekt (34)

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