Erdbebenhilfe für Pisco
Hilfsgüterverteilung Medizinische Not- und Katastrophenhilfe Wiederaufbau
Nur sechzehn Stunden nach den gewaltigen Erdstößen der Stärke 7,9 erreichte das erste medizinische Team von humedica das Katastrophengebiet in Peru. Das Beben zog immense Zerstörungen der Infrastruktur nach sich und kostete hunderte Menschen das Leben.
Der Großteil der Gebäude innerhalb der südlich von Lima gelegenen Stadt Pisco wurde zerstört und war nicht mehr bewohnbar. In San Miguel, dem Armenviertel der Stadt und in Alameda kamen die medizinischen Helfer von humedica zahlreichen Überlebenden bei typische Verletzungen, wie Knochenbrüchen und Quetschungen, sowie bei Atemwegs-, Durchfall- und Hauterkrankungen zu Hilfe.
Vor allem bei Kindern hinterließen die traumatischen Erlebnisse der vorangegangenen Tage aber auch seelische Wunden.
Neben der Hilfe für die Armen und die Erdbebenopfer war es daher umso wichtiger, den Menschen auch psychologische Betreuung zukommen zu lassen.
Für diejenigen, die bei bitterkalten Wintertemperaturen unter freiem Himmel und im allgegenwärtigen dichten Staub leben mussten, sorgten Verteilungen von Zelten, Kleidung, Trinkwasser und Lebensmitteln für Linderung in größter Not.
Sicherheit und Schutz für Familien, die durch das Beben ihr sämtliches Hab und Gut verloren hatten, brachten einige Monate später im Rahmen eines Wiederaufbauprogramms zehn neugebaute erdbebensichere Häuser in der Region Pisco.
Quelle: https://humedica.togis.com/projekte/peru/erdbebenhilfe-fuer-pisco/index_ger.html
Berichte zu diesem Projekt (10)
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