Leben retten in Tigray
Ein militärischer Konflikt in der Region Tigray, Äthiopien, eskaliert. Viele Menschen sind auf der Flucht, medizinische Versorgung gibt es kaum. Wie schlimm die Situation tatsächlich ist, berichtet unser Partner vor Ort Mothers and Children Multisectoral Development Organization (MCMDO).
Die Menschen in Tigray leiden nicht nur unter der Gewalt. An medizinische Versorgung ist in der Region nicht zu denken. Viele Krankenhäuser wurden geplündert, medizinisches Personal musste teils fliehen.
Daneben fehlen selbst einfachste Dinge wie sauberes Wasser und Nahrung. Der Konflikt, der bereits seit längerem schwelt, hat vergangenes Jahr die Einfuhr der Ernte verhindert – mit verheerenden Folgen. Kinder unter fünf Jahren gelten als besonders gefährdet, hungern zu müssen.
Ihnen will humedica Ethiopia jetzt zusammen mit dem landesweit agierenden Partner MCMDO helfen. Neben Nahrung sollen die Menschen Zugang zu medizinischer Versorgung erhalten - in Tigray selbst, aber auch in umliegenden Regionen wie Afar oder Amhara. Dorthin sind viele Äthiopier vor der Gewalt in Tigray geflohen.
Quelle: https://humedica.togis.com/projekte/aethiopien/leben-retten-in-tigray/index_ger.html
Berichte zu diesem Projekt (3)
Geflüchtet vor Krieg und Gewalt
2022-04-27
Tigray: Dreiviertel der Bevölkerung vom Hungertod bedroht
Hintergrund 2021-05-14
Konflikt im Vielvölkerstaat: Leben retten in Tigray
Hintergrund 2021-02-23